Gegen Haarausfall vorgehen duch Beseitigung der Übersäuerung (Azidose) ?

Als Übersäuerung bezeichnet man einen Zustand, in dem das Säure-Base-Gleichgewicht des Organismus sich in Richtung Säure verschoben hat. Übersäuerung steht mit Haarausfall in Zusammenhang.

 

Allerdings nicht kausal, ist also nicht als Ursache zu sehen, sondern Übersäuerung tritt begleitend auf, denn: Dauersympathikonie (Dauerstress in der Haarausfall - aktiven Phase) führt selbst bei basischer oder Basen überschüssiger Ernährung zu Übersäuerung. Entsprechend problematischer wird die allgemeine gesundheitliche Situation, wenn der Mensch eine mineralstoffarme und säureüberschüssige Ernährungs- und Lebensweise pflegt.

 

Säurebildende Lebens- und Genussmittel sind Fleisch, Fett, Süsswaren, Kaffee usw. Alkohol und Nikotin.

 Stress, Sorgen, Ärger, Bewegungsmangel und Umweltgifte erzeugen ebenfalls saure Reaktionen im Organismus.

 

Unser Blut, der Lebenssaft, muss im basischen Bereich von PH 7.35 – PH 7.45 bleiben, um uns am Leben zu erhalten. Im Falle der Übersäuerung setzt der Körper eine Selbsthilfemassnahme in Gang: Für die lebensnotwendige Neutralisation der anfallenden Säuren zieht er die Mineralstoffe und Spurenelemente aus den körpereigenen Depots ab.

 

Daher kann es vorkommen, dass zur Bildung neuer Haarzellen verschiedene Zellbaustoffe fehlen. Der Haarausfall wird durch Übersäuerung begünstigt. Übersäuerung allerdings als Ursache für Haarverlust anzusehen, ist nicht richtig.

 

Es gibt Unmengen Menschen mit vollen Haaren, die sich schlecht ernähren, viel Alkohol trinken, rauchen, sich kaum bewegen etc.

 

Ein Säure-Base-Gleichgewicht ist förderlich für gesundes Haarwachstum. Speziell dann, wenn neues Haarwachstum aufgebaut werden soll.


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